Ines Boehme

Über mich

Zum Yoga bin ich gekommen, um einen Ausgleich für meinen Beruf als Filialleiterin einer großen Textilkette zu haben.

Im März 2007 begann ich neben meiner Arbeit erst einen Yogakurs zu geben und nach einiger Zeit sind daraus 4 Kurse geworden.

Daraufhin entschied ich mich im April 2008, in die Selbstständigkeit zu gehen. Als selbstständige Yogalehrerin gebe ich Kurse in Ottendorf-Okrilla. Kinderyogakurse für Kinder ab 5 Jahren finden seit November 2008 statt.

Seit 1. Juli 2011 bin ich Mitglied im BDY.

Ausbildungen

  • 2jährige Ausbildung zur ärztlich geprüften Yogalehrerin bei Medita in Dresden
  • Kinderyoga-Übungsleiterin bei Medita in Dresden
  • Yogalehrerin BYV - 2jährige Bausteinausbildung
    bei Yoga Vidya
  • Entspannungskursleiterin BYVG
    bei Yoga Vidya
  • Schwangeren-Yoga-Übungsleiterin bei Medita in Dresden
  • Rücken-Yoga Lehrerin bei Yoga Vidya
  • 3jährige Ausbildung zur staatlich geprüften Ergotherapeutin

Weiterbildungen

  • „Yoga mit Kindern“
    Kinderyoga-Akademie Thomas Bannenberg
  • Workshop „Adjustments: Hilfestellungen und Korrekturen im Ashtanga Vinyasa Yoga“
  • Business-Yoga
  • regelmäßige Weiterbildung in Yogapraxis
    und Yogaphilosophie

Presse

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Yoga-Urlaub mit Überraschungen


Es war für alle das erste Mal. Zwölf Frauen aus Ottendorf-Okrilla und Freital waren neugierig darauf, wie sich so ein Yoga-Urlaub anfühlt.

Auch für unsere Yoga-Lehrerin Ines war es eine Premiere. Zwar hatte sie selbst schon an solchen Unternehmungen teilgenommen, aber noch nicht selbst organisiert. Auf der Reinert-Ranch in Trebendorf bei Weißwasser fanden wir vom 1. bis 5. Mai 2013 gastliche Aufnahme in drei gemütlichen Blockhütten. Schon die erste Yogastunde war eine Überraschung: Partnerübungen. Diese hatten wir vorher noch nie ausprobiert. Dennoch zeigten einige geradezu akrobatische Fähigkeiten beim Doppelten Hund oder verschiedenen Gleichgewichtsübungen. Dass Yoga Hunger macht, merkten wir beim Abendessen. Aufgrund unseres selbst auferlegten Verzichts auf Alkohol, Schwatzen in den Morgenstunden sowie Fleisch und Wurst - Schokolade war zum Glück erlaubt - gab es vegetarisches Essen. Zum Sattwerden mussten wir jedoch einen Nachschlag ordern. Im Laufe der fünf Urlaubstage überraschte uns die Küche dann mit sehr schmackhaften und speziellen vegetarischen Speisen, einschließlich einer Käseplatte zum Frühstück - extra für uns.

Auf das Schwatzen am Morgen zu verzichten fiel schon schwerer, und das Aufstehen um 7 Uhr an einem Urlaubstag kostete ein wenig Überwindung. Die Übungen aber machten uns fit für den Tag und nach einem gemütlichen Frühstück brachen wir auf zum Pückler-Park in Bad Muskau. Dort einmal die Yoga-Matte ausrollen!!! Aber wir begnügten uns mit einem kurzen Löwengeheul auf der Freitreppe (Foto) und genossen den sonnigen Tag. Die nachmittägliche Yogastunde brachte dann wieder einige Überraschungen mit sich. So erlebten wir zum ersten Mal Yoga im Freien, lernten die isolierenden Eigenschaften einer Rettungsdecke zu schätzen und staunten über unsere Fähigkeit, unangenehme Geräusche auszublenden. Denn ein Rasenmäher schien unsere Gruppe zu umrunden, und natürlich gab es auch ein paar Zuschauer. Die Goldfolie schützte uns genial vor der Kühle aus dem Wiesenboden, wenn sie auch durch Knittern, Flattern oder Einwickeln für manche Ablenkung sorgte. Trotzdem konnten wir die Übungen an der frischen Luft genießen und uns anschließend aufs Abendessen freuen. Der Abend des ersten Tages war mit dem wunderbaren Film „Der atmende Gott“ ausgeklungen - er sei allen angehenden Yogis wärmstens empfohlen. Am zweiten Abend widmeten wir uns dem Thema „Meditation“, das Ines uns theoretisch und am nächsten Morgen auch praktisch näherbrachte. Das zeitige Aufstehen machte uns nichts aus, wir versuchten, Küchenkrach und Kinderlärm auszublenden und genossen die Yogastunde in der Früh. Nach dem Frühstück einigten wir uns auf einen Ausflug in die Schokoladenfabrik im brandenburgischen Hornow, der großen Zuspruch fand. Zusätzlich statteten wir auch der nahegelegene Kirche einen Besuch ab, und ein begeisterter Kirchenmitarbeiter erläuterte uns auf sehr unterhaltsame Art die Besonderheiten des geschichtsträchtigen Gebäudes mit den einmalig schönen Fenstern, die in spezieller Hinter-Glas-Malerei gestaltet wurden. Da unsere Gruppe im Strittmatter-Haus im Nachbardorf ohnehin keinen Platz gefunden hätte, suchten wir einen anderen Futterplatz und waren pünktlich zur nachmittäglichen Yogastunde wieder zurück - wie unsere Zuschauer auch. Aber das störte uns „abgebrühte“ Yogis inzwischen nicht mehr, eher schon die Kühle, so dass wir die Blockhütten am Abend mit den gemütlichen Kaminöfen beheizten. Dazu gab es einen Vortrag von Martina zum Breath Walking, einer ganz speziellen Lauftechnik, kombiniert mit einer Atemübung, die wir am nächsten Morgen gleich ausprobierten. So eingestimmt wanderten wir nach dem Frühstück bei herrlichstem Sonnenschein zum Halbendorfer See, hatten viel Spaß beim Ausprobieren einiger Stationen des Borstelweges und entgingen beim Eisessen sogar einem Regenguss, so dass wir trocken und pünktlich zur nachmittäglichen Yogastunde wieder auf der Ranch eintrafen. Unsere Zuschauer waren auch schon da, die Zahl beträchtlich gewachsen. Eine Kindergartengruppe feierte mit ihren Eltern und Erziehern Abschlussfest. Aber sie verstanden schon, dass wir nicht zum Programm gehörten und verzogen sich wieder. Nach einem reichhaltigen Abendessen lauschten wir Märchen für Erwachsenen, die meist mit überraschenden Pointen endeten.

Zum Sonntagmorgen war noch einmal Breath Walking mit Martina angesagt, und so versuchten wir, ohne zu schwatzen zum Treffpunkt und dann durch den Wald zu wandern. Nach dem Frühstück wurde zusammengepackt, und die meisten hielten auf der Rückfahrt nach Hause am Findlingspark in Nochten an. Zwar stand der Park wegen des kühlen Frühjahrs noch nicht in voller Blüte, aber die bizarren Steinskulpturen boten einen sehr lohnenswerten Anblick.

Damit ging ein sportlicher Urlaub mit überraschenden Erlebnissen in einer sehr harmonischen Frauengruppe zu Ende. Ein herzliches Dankeschön an Ines für die Idee und tolle Organisation.

Simone Pflug

Kinder lernen die Yoga-Kunst

Ottendorf-Okrilla
Ines Böhme bietet jeden Freitag Yoga-Kurse für Kinder an. Dort lernen die jungen Teilnehmer, sich richtig zu entspannen.

Von Jana Mundus

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Vor gut einem Jahr bezog Ines Böhme Räumlichkeiten im alten Ottendorfer Gaswerk auf der Gaswerkstraße 2b. Dort haben die Kinder genug Platz.
Fotos: Willem Darrelmann (2)
Spielerisch heranführen
Ines Böhme ist ausgebildete Yoga-Lehrerin. Zwei Jahre dauerte diese Ausbildung an einem Yoga-Zentrum in Dresden. Zuvor hatte sie schon mehrere Jahre selbst Yoga-Kurse besucht. Jedes Jahr fährt sie einmal für zweieinhalb Wochen nach Indien. Natürlich, um ihre Yoga-Kenntnisse noch weiter zu vertiefen. "Mit einem indischen Yoga-Meister. Da nehme ich immer ganz viel mit für meine Arbeit zu Hause", erzählt sie.

Vor zwei Jahren begann sie damit, die Kurse für Kinder anzubieten. Seit einiger Zeit hat sie ihr Domizil im alten Ottendorfer Gaswerk auf der Gaswerkstraße 2b eingerichtet. Jeden Freitag unterrichtet sie dort zwei Kinder-Gruppen in der Kunst des Yogas. "Natürlich kann ich einem Vierjährigen nicht die Theorie des Yogas erklären. Wir tasten uns eher spielerisch an die Sache heran". Wichtig sei, dass sich die Kinder bewegen und lernen, auch einmal zur Ruhe zu kommen. "Viele Eltern bestätigen mir, dass die Kinder nach dem Kurs viel ausgeglichener sind."

Nach der Minute in Stille, in der die Kinder der Klangschale lauschen, findet die Erwärmung statt. Auf Zehenspitzen, ihren Fersen, hüpfend oder Arme schwingend, bereitet Ines Böhme die Kinder auf die nächsten Übungen vor. Dann ist Zeit für Mathematik. "Wer sagt mir eine Zahl", fragt Ines Böhme in den Raum. "13", ruft ein Junge. Also schütteln alle im Raum jeden Arm, jedes Bein genau 13 Mal. "Wie viel ist 13 minus drei", fragt die Yoga-Lehrerin erneut. "Elf", meint jemand. Knapp daneben. "Zehn". Also wird wieder geschüttelt – zehn Mal. Dann darf Krach gemacht werden. Eine versteckte Yoga-Atemübung. "Jetzt machen wir die Ha-Atmung", erklärt Ines Böhme. Die Kinder atmen tief ein, heben die Schultern an. Auf "Ha" atmen alle aus. "Das geht lauter", meint die Lehrerin. Also noch einmal. "Ha" hallt es schon deutlich lauter durch den Raum.

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Yoga-Lehrerin Ines Böhme bietet seit zwei Jahren in Ottendorf-Okrilla Yoga-Kurse für Kunder an. Jeden Freitag unterrichtet sie derzeit Vier- bis Elfjährige in der Kunst der Entspannung und Körperbeherrschung.
Die Yoga-Lokomotive
Danach geht es auf große Fahrt. Die Kinder spielen Lokomotive und Waggons. "Das ,Sch-sch-sch' der Eisenbahn ist ebenfalls eine gute Übung für die Atmung." Also fährt der Zug los. Janine ist die Lokomotive, sie gibt die Richtung vor. Die Waggons laufen hinterher. Dann hält der Zug. "Was siehst du", fragt Ines Böhme. Janine sieht eine Schildkröte. Also setzen sie sich auf ihre Yoga-Matten, halten die Fußsohlen aneinander und machen sich ganz klein. Später sehen die Kinder noch Giraffen, stellen sich danach auf Zehenspitzen und machen sich ganz lang, Sonne, Bäume oder Fliegen.

Am Ende der Dreiviertelstunde steht die Fantasiereise. Zu leisen musikalischen Klängen erzählt Ines Böhme eine Geschichte. Die Kinder liegen auf den Matten und entspannen, tauchen ein in die Fantasiewelt, achten auf ihre Atmung, hören in ihren Körper hinein. "Toll ist, wenn die Kinder am Ende komplett entspannt sind", so die Yoga-Lehrerin.

Kurse für Kinder ab drei
Noch sind ein paar Plätze frei in den Kinder-Yoga-Kursen. Wer will, kann sich deshalb bei Ines Böhme melden. "Kinder ab drei Jahren können mitmachen", erklärt sie am Ende. Die meisten Kinder in ihren Gruppen sind fünf oder sechs Jahre alt. "Einige kennen sich aus dem Kindergarten oder der Grundschule, wir haben auch viele Geschwisterkinder bei uns." Doch auch wenn sich die Kinder nicht kennen, wäre das kein Problem. "Es haben sich schon kleine Freundschaften in den Kursen entwickelt." Wenn die Kinder wollen, müssen sie auch nicht allein zum Kurs kommen. Zuschauende Eltern sind zwar nicht erlaubt, da die Kinder sonst abgelenkt sind. "Wer will, darf aber ein Spielzeug oder eine Puppe mitbringen." Die müssen dann aber neben der Yoga-Matte warten, bis die Kinder fertig sind.

Yoga-Kurse für Kinder mit Ines Böhme: Freitags 16 bis 16.45 Uhr und 17 bis 17.45 Uhr. Informationen unter www.yoga-ottendorf-okrilla.de oder 035205/71176

Sächsische Zeitung/Rödertalzeitung vom 3. August 2010



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Sächsische Zeitung/Rödertalzeitung vom 4./5. April 2009

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